Sehr guter Artikel zur digitalen Transformation, Hierarchien in deutschen Unternehmen und Social Media am Arbeitsplatz:

Viele Menschen haben derzeit Angst vor den sich abzeichnenden Veränderungen – aus sehr unterschiedlichen Gründen.

Vor allem im deutschsprachigen Raum, da wir viel zu verlieren haben. Für einen Vortrag zur Sensibilisierung bei einem Kunden griff ich die 10 Irrtümer zum Einsatz digitaler Medien in Schulen von Christian Spannagel auf – und passte sie für Unternehmen an. Hier ein paar meiner Überlegungen.

Warum ist das wichtig? Die Digitalisierung ist ein gesellschaftliches Phänomen, das auch vor der Arbeitswelt nicht halt macht. Unternehmen müssen jedoch vorsichtig sein, während sie sich anpassen.

Die Digitalisierung geht uns alle an. Niemand sollte sich verweigern, wenn wir die Zukunft nicht heute schon verspielen möchten.
Viele schieben die Rolle des Spielverderbers auf den jeweils Anderen. Aber es kann nur gemeinsam gelingen.

Starten wir auch im deutschsprachigen Raum richtig durch mit der digitalen Revolution. Es gibt dazu keine Alternative!

Zehn Irrtümer zum Einsatz digitaler Medien in Unternehmen

Irrtum Nummer Eins: Digitale Themen sind nur was für (möchtegern) junge Menschen.

Die so genannten “Digital Natives” gibt es gar nicht, das wissen wir heute. Sie pflegen maximal einen entspannteren Umgang mit digitalen Technologien. Wenn überhaupt. Aber es gibt keinen kausalen Zusammenhang zwischen Alter und Netzkompetenz: Sie müssen genauso lernen, wie Buchhaltung im Rechner funktioniert. Oder kollaboratives Arbeiten. Oder: Datenschutz und ein kooperatives Urheberrecht. Oder im Video einen Spannungsbogen aufbauen, der auch für Mutti funktioniert.

Das liegt alles nicht in den Genen der jungen Menschen. Sie müssen es lernen, wie Ältere auch.

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