Erst im Januar 2013 hat XING die neue Projekte Plattform gelauncht, die Freiberufler und Unternehmen zusammen bringen sollte. Während der Testphase war das Posten von Projekten kostenfrei, seit dem Sommer kostete das dann 195,00 € für eine Laufzeit von 30 Tagen. Für Freelancer hingegen war die Nutzung kostenfrei.

Seit Anfang Dezember gibt es ein neues Preismodell, und zwar das „Freemium“ Modell: ein Basis Projekt Eintrag ist kostenlos, für Zusatzservices (z.B. dafür, dass die Anzeige sofort online geht – dauert sonst bis zu 2 Werktage, was bei der Besetzung eines Projekts ja schon eine Ewigkeit ist) muss das Unternehmen bezahlen. Die Preisliste gibt es hier. Die Tarife sind im Rahmen und liegen deutlich unter den ursprünglichen 195,00 €.

Die Frage, die sich mir jedoch stellt: Wieso wird zurückgerudert von einem Preismodell, das theoretisch mehr Umsatz machen kann als die kostenfreie Variante mit Aufstock-Option? War der Projektpreis von 195,00 € zu teuer (plausibel)? Oder verspricht man sich noch mehr Umsatz dank Freemium?

Ich denke, Letzteres wird der Fall sein.