Joachim Diercks hat wieder die Entwicklungen der größten Twitter Karriere Konten deutsch sprachiger Unternehmen unter die Lupe genommen und ausgewertet.

Bei manch „extremem“ Neueinsteiger oder bei plötzlich sprunghaft ansteigenden Followerzahlen, die man bei einigen Twitter Accounts in den Grafiken sieht, habe ich den Verdacht, dass hier auf unnatürliche Weise „nachgeholfen“ wurde.

Das muss nicht bedeuten, dass die Unternehmen dubiosen Angeboten zur wundersamen Follower-Vergrößerung auf den Leim gegangen sind.

Nein, dieses enorme Wachstum kann auch daran liegen, dass man

  1. sich um sehr aktiven Follower-Aufbau bemüht hat (und das ist einiges an Handarbeit)
  2. aus Versehen einem SPAM-Account gefolgt ist, welches nach sich zieht, dass immer mehr Spammer auch dem eigenen Profil folgen (ist mir auch schon passiert… – die Follower verschwinden dann aber eines Tages, ich denke, dass Twitter hier selbst eine „Säuberungsaktion“ vornimmt)
  3. ein Online-Tool verwendet oder getestet hat, welches einen gezielten und passenden Followeraufbau verspricht. So ein Tool habe ich vor einigen Monaten eine Woche lang getestet, und die Ergebnisse waren „ok“. Allerdings folgten mir nach der Testzeit eine sehr hohe Anzahl an SPAM-Accounts, und ich hatte alle Mühe, diese wieder loszuwerden. Aber auch hier erledigt sich das irgendwann (…) von selbst.

Auf welche Weise auch immer diese Follower Zuwächse bei den Accounts zustande kamen, wir dürfen gespannt sein, was Jo beim nächsten Mal über genau diese Twitter Konten berichtet, beziehungsweise die Zahlen zu den Entwicklungen…

Hier ein Auszug aus Jo’s Beitrag mit einigen guten Gründen, Twitter unbedingt in die HR-Kommunikation einzubinden:

Wie dem auch sei – auch im Kontext des Arbeitgeber-/Personalmarketings und Recruitings hat Twitter seine Stärken:

  • Es kann als eine Art „Ticker“, als Seismograph eingesetzt werden, um kurz und knapp Interessierte (Mitarbeiter genauso wie potentielle Interessenten oder Bewerber) über das Unternehmen und aktuelle Entwicklungen zu informieren.
  • Es kann als Dialog- oder Supportkanal dienen – sei es in Form von „Sprechstunden“, wie etwa den Twitter-Jobmessen #Jobtrail, oder besser noch über regelmäßige Erreichbarkeit.
  • Drittens: Twitter bringt Traffic und hat SEO-Relevanz. Tweets mit einem direkten Link werden durchaus geklickt, vor allem aber werden Twitter-Contents bei Google indiziert, so dass sie sich auch auf die organischen Suchtreffer bei Google auswirken.
  • Das wichtigste aber: Über Twitter erreicht man Meinungsmultiplikatoren wie Journalisten und Blogger (deren Wort in thematisch engen Kreisen ja durchaus Gehör findet, vor allem aber deren (geschriebenes) Wort wiederum sehr viel SEO-Relevanz hat). Ich selber ziehe viele Themen, die ich dann später verblogge aus meinem Twitterstream.

Ich bleibe dabei: Allen Unkenrufen zum Trotz sollte man auch Twitter bei der Karrierekommunikation auf jeden Fall auf dem Schirm haben. Und offensichtlich tun das ja auch einige Unternehmen.“

 

Dem kann ich nur zustimmen!

Um Twitter besser kennenzulernen, und um dieses Tool zeitsparend und effizient für das Personalmarketing einzusetzen:

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