Wieder einmal sehr weise Worte von Barbara Brähmer zum Sourcing von Kandidaten, passiven Kandidaten, Social Selling im Recruiting und vielem mehr.

Ihr Artikel „So überzeugen Sie passive Kandidaten – 16 Empfehlungen“ (für 2016, selbstverständlich) ist wie gewohnt ein echter Hin-Durchleser!

Ein Einstieg in den Artikel:

Passive Kandidaten sind noch keine Kandidaten!

Auch wenn sie die Mehrheit der Workforce darstellen (manches Studien und Berichte sprechen hier sogar von 84 % der Menschen) und ehrgeizige Menschen offen für bessere Angebote sind: Nicht jeder, der nicht aktiv auf Jobsuche ist, ist zum Zeitpunkt der Kontaktaufnahme bereits ein Kandidat.

In den USA spricht man deshalb von „Prospects“ – also potentiellen Kandidaten.

(Anm. der Red.: In Frankreich spricht man sogar, wenn man einen Lead identifiziert hat, ohne ihn kontaktiert zu haben, von einem „Suspect“ – gefällt mir sehr gut, und passt auch hier sehr gut).

Es geht also um mögliche Kandidaten, Kandidaten auf die man sich Hoffnung macht, die man per Anzeige oder Direktansprache erst gewinnen und überzeugen möchte. Sie sind noch nicht im Bewerbungsprozess und haben oft gar nicht vor, in diesen einzutreten. Selbst wenn sie neugierig geworden sind.