LinkedIn, so heißt es, plant ein neues Feature, mit dem Unternehmens- und Nutzerdaten stärker miteinander verknüpft und ausgewertet werden. Laut FT.com (Bezahlartikel) hat dieses Tool noch keinen Namen, soll jedoch Folgendes können:

[LinkedIn] plans to create a global map of companies, tracking when people move jobs, where they go and what skills they have. Users will theoretically be able to select a company to see where its employees have been hired next, and into what kind of roles.

Darüber hinaus, so las ich an anderer Stelle, sollen besonders attraktive und „rekrutierbare“ (was immer das bedeuten soll) Profile, die bereits häufig von Recruitern aufgerufen und angesprochen worden sind, mit einer Art „PageRank“, wie Google das für beliebte Internetseiten getan hat, versehen werden:

LinkedIn exec Dan Shapiro says a pending product will rely on algorithms to uncover important patterns in hiring activity to spot valuable candidates, much the same way Google’s PageRank search algorithm relies on links between sites to determine useful search results. „We are due a complete increase in the sophistication of the talent marketplace like we saw in the financial marketplace 50 years ago.“

Ob sich die „hoch gerankten“ Nutzer, die mit Sicherheit noch häufiger mit (passenden?) Direktansprachen überschüttet werden, das lange gefallen lassen, ist eine andere Frage.

LinkedIn möchte die „Big Data“ seiner mehr als 250 Millionen starken Nutzerbasis ausschlachten und ebnet längerfristig den Weg für das angestrebte Ziel: nicht wie Facebook den „Social Graph“, sondern den „Economic Graph“ zu erstellen.