Aufruhr, ach was, helle Aufregung bei den Personalmarketern: Kununu hat die Website neu gelauncht, und nichts ist mehr, wie es einmal war.

Persoblogger Stefan schreibt von „Logowüsten“, vom plötzlichen Verschwinden des Kununu Stellenmarktes – wahrscheinlich will man wirklich die Kununu-Nutzer dazu animieren, die Jobsuche auf XING (immerhin hatten Burda/XING Kununu vor mehr als zweieinhalb Jahren übernommen) zu nutzen, zumal ja auch der neue Übernahme-Zögling, Jobbörse.com, für Stellenangebote sorgen wird.

[Update: Stefan hat mit kununu gesprochen und einiges Wissenswerte erfahren – meine Analyse]

Und mit der Zukunft Personal vor der Tür, wo man gerne neue Ankündigungen macht, und Jobbörse.com seit kurzem die „Smartfilter“ einsetzt, kann man schon mal alle Burda-Plattformen bündeln und rüber zu XING routen.

Auch ist der Vertrag mit den beiden Kununu-Gründern mit Ende 2015 abgefrühstückt. Die Poreda-Brüder hatten ja die Option, zwei Jahre nach dem Verkauf noch einige Millionen aus den Gewinnen mitzunehmen. Ich nehme an, dass sich die Gründer mit Ablauf des Jahres aus dem Kununu-Geschäft zurückziehen, um dann etwas Neues zu beginnen?

Hier ein kurzer Einblick in Stefans Auführungen. Zum Weiterlesen bitte den Link unten klicken.

„Statt der durch den Nutzer auswählbaren und damit steuerbaren Anzeige passender Unternehmen, wird dem kununu-Besucher jetzt ein grauenhaft mit Firmenlogos zugekleisterter Bildschirm präsentiert. Das erinnert mich an die schlimmsten Spamseiten im Netz. Fehlt nur noch die Blinke-Animation. Haben die Chefstrategen aus dem Burda-Konzern die Screendesigner von einst alle entlassen und stattdessen einen Finanzprofi oder Controller mit dem Aufbau der Seite beauftragt?“

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