Die Ära der Personen-Suchmaschinen, die öffentlich zugängliche Informationen aus Social Media Profilen, Foren und Communities einsammeln, um daraus ein gesondertes Nutzerprofil zu machen, scheint vorbei zu sein: Wer nicht, wie z.B. das von Work Digital gelaunchte Social CV (das die US-amerikanische Jobbörse Dice gekauft hat), Identified oder Talent Bin übernommen wird, hat im Alleingang keine Chance mehr.

Der aktuelle „People Aggregator“, der nicht rechtzeitig einen Käufer finden konnte, ist RemarkableHire:

remarkablehire-shutdown

Marc Drees hat dies bereits hier kommentiert. RemarkableHire hatte sich auf Online Profile von IT-Spezialisten fokussiert, konnte sich auf Dauer nicht durchsetzen. Das Unternehmen und die Seite starteten vor zwei Jahren.

Die Herangehensweise von RemarkableHire war an sich vielversprechend, da nicht nur die Informationen aus Foren und Communities verwendet wurde, sondern auch Angaben zu Referenzen und Empfehlungen der IT-Kenntnisse der jeweiligen Personen:

Social Evidence works by aggregating implicit endorsements of a candidate’s expertise across dozens of websites into one unified profile. This approach allows Remarkable Hire to rank candidates by their expertise in each individual skill.

Mehr dazu und Quelle des oben genannten Zitats: RecruitmentBuzz.

Das Non-Plus-Ultra für das gezielte Recruiting von Tech-Spezialisten gibt es nach wie vor nicht. Dass ein vielversprechendes Konzept wie RemarkableHire vom Markt verschwindet, betont die Schwierigkeit, diese Zielgruppe anzuvisieren und mit IT-Talenten in Kontakt zu kommen.